Vom Sommer 1990 bis im Frühjahr 1998
wurde vom Autor die Literaturzeitschrift SCRIPTUM herausgegeben. In
insgesamt 31 vierteljährlich erschienenen A4-Heften wurden dabei auf
weit über 1’000 Seiten Essays, Prosatexte, Gedichte, Theaterstücke,
Reportagen, Interviews und Rezensionen von über 400 bekannten und
weniger bekannten SchriftstellerInnen aus dem gesamten
deutschsprachigen Europa abgedruckt. Schon bald nach dem Start
eroberten sich diese «Neuen Blätter für Literatur» (später: «Das
Schweizer Literaturmagazin»), die von Beginn weg auf sprachliche
Qualität, thematische wie stilistische Breite sowie inhaltliche
Originalität setzten, einen festen Platz in der internationalen
literarischen Landschaft. Kaum ein Literaturbereich, eine literarische
Strömung, ein vielversprechender Name im zeitgenössischen
Literaturleben, der/die/der nicht auch seinen Niederschlag in den Neuen
Blättern für Literatur gefunden hätte: Vom Haiku bis zur Konkreten
Poesie, vom Shakespeare-Essay bis zur pornographischen Satire, vom
Polit-Report bis zum Prominenten-Interview, vom Länder-Portrait bis zum
dörflichen Literaturwettbewerb war während des 8-jährigen Erscheinens
des Heftes alles zu lesen.
In seinen Spitzenzeiten hatte SCRIPTUM eine für sein Genre schier
unglaubliche Auflage von 3’000 Exemplaren und war in den großen
Buchhandlungen ebenso präsent wie in den wichtigen Bibliotheken. Im
Soge dieses Erfolges konnte sich übrigens das Magazin eine weitere, in
der internationalen Szene besonderes Aufsehen erregende Rarität
leisten: ab der zehnten Nummer schüttete SCRIPTUM konsequent
Autorenhonorare (wenngleich auch naturgemäß bescheidene) aus, sämtliche
Abo- und Werbe-Einnahmen wurden umgehend an die SchriftstellerInnen
weitergereicht.
Im Laufe der Jahre durfte der Herausgeber selbstverständlich auch
zahlreiche kompetente Persönlichkeiten zu seinen ständigen
redaktionellen Mitarbeitern zählen. Sie alle hier namentlich zu nennen
führte zu weit; Auskunft geben die Impressum-Angaben der jeweiligen
Heftausgaben. Fest steht, dass sie je die Inhalte und Präsenz von
SCRIPTUM teils maßgeblich beeinflussten; Ihre langjährige Arbeit sei
hier in corpore nochmals öffentlich verdankt. Nicht ohne Dank bleibe
schließlich auch die zweimalige finanzielle Unterstützung durch die
Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia in der Anfangsphase der
Zeitschrift; dies staatliche Engagement hat nicht nur mit Geld
geholfen, sondern als Anerkennung die Blattmacher auch motiviert.
Im Sommer 1998 kam dann das Aus für
SCRIPTUM; die Nummer 32 war zwar weitgehend konzipiert, konnte aber
nicht mehr realisiert werden: Einschneidende personelle Änderungen
innerhalb der Redaktion, eine ungenügend gestützte «Kapitaldecke», auch
die absehbare allgemeine «Machtübernahme» so vieler Printmedien durch
das Internet, vor allem aber die inzwischen massiv gestiegenen Druck-
und Versandkosten zwangen nach knapp acht Jahrgängen schließlich zur
Beerdigung des idealistisch-utopischen Literaturprojektes SCRIPTUM.
Dem Herausgeber wurde das Ende der Zeitschrift «erleichtert» durch die
Gewissheit, unzählige interessante (auch experimentelle) literarische
Strömungen begleitet, zahlreichen jungen und/oder unbekannten
Schreibenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem
ersten beachteten «Auftritt» verholfen, so manchem mittlerweile
international bekannten Schriftsteller eine reputierte
Publikationsplattform geboten, grenzüberschreitende Autoren-Netzwerke
initiiert sowie persönlich im Laufe der Jahre viele menschlich
bereichernde Kontakte in alle Welt geknüpft zu haben. (Walter Eigenmann)
Lesen Sie hier mehr über SCRIPTUM - Das Schweizer Literaturmagazin
.Sämtliche SCRIPTUM-Jahrgänge sind ausverkauft. Doch seit kurzem liegen alle Hefte in einer Bild-digitalisierten und ausdruckbaren Form (pdf-Format) auf DVD vor. Die DVD ist beim Verlag zu beziehen gegen Fr. 15.- (Inland) bzw. EUR 15.- (Ausland), jeweils inkl. Verpackung & Versand. (Lieferung nur gegen Vorkasse; Kein Einzelheft-Verkauf; Bitte benützen Sie für Ihre Bestellung ausschließlich diesen —>Bestellschein
«Classics
for Pan» enthält elf der berühmtesten
Klassik-Melodien
für 1 oder 2 Panflöte/n. Die Bearbeitung erfolgte in
besonders leichter Manier, bei einigen Stücken kommen aber
auch
fortgeschrittene Spieler auf ihre Kosten. Die Melodien sind auch mit
nur einer Panflöte sehr gut spielbar.
«Christmas for Pan»
beinhaltet 22 der schönsten
Weihnachtslieder aus aller Welt für eine oder zwei
Panflöte/n. Der Schwierigkeitsgrad bewegt sich zwischen sehr
leicht bis mittelschwer. Mit Strophen-Texten zum Mitsingen.
Jedes
Stück kann auch solistisch gespielt werden.
Das
neue Chor-Lieder-Buch «Singet, klinget!»
enthält 74 der bekanntesten
Stücke und Melodien mit Sätzen aus sieben
Jahrhunderten und in elf Sprachen. Bekannte
«Klassiker» wie z.B. Hasslers «Feinslieb,
du hast mich gfangen» oder Schumanns
«Frühlingslied» stehen neben
Neubearbeitungen so berühmter Hits wie
«Guantanamera» oder «Tom
Dooley», die schlichte Mundart-Melodie oder der einfache
Trink-Kanon fanden ebenso Aufnahme wie das moderne auskomponierte
Arrangement. -
«Gospel for Pan» ist eine
Sammlung von 14 der
berühmtesten Gospel- und Spiritual-Melodien für 1
oder 2
Panflöte/n. Die Bearbeitung erfolgte in besonders leichter
Manier, bei einigen
Stücken kommen aber auch fortgeschrittene Spieler auf ihre
Kosten.
Die Melodien sind mit nur einer Panflöte ebenfalls gut
spielbar.